Pressebericht vom 21.05.2018

Anlässlich des traditionellen Deutschen Mühlentages hat auch die Huber-Mühle aus Hohberg in diesem Jahr am Pfingstmontag Ihre Türen geöffnet.

Sind an diesem Tag meist stillgelegte, alte Mühlen zu besichtigen, so konnten die Besucher heuer zum ersten Mal die moderne, erst 2012 erbaute, hoch-technisierte Mühle der Huber-Mühle kennenlernen. Die Mühle erstreckt sich über 6 Stockwerke und vermahlt verschiedene Getreidesorten, wie z.B. Weizen und Dinkel, sowohl in biologischer als auch in konventioneller Qualität. Die Rohstoffe werden -soweit möglich- von den umliegenden Landwirten bezogen, um anschließend in der Region vermarktet zu werden.

Die Besucher konnten sich vor Ort zu einer der 45-minütigen Mühlenführungen anmelden, die im 15-Minuten-Takt angeboten wurden. Die Gruppen erhielten dann eine detaillierte Führung durch die einzelnen Stockwerke der Mühle. Das Interesse war sehr groß, sodass es zu längeren Wartezeiten kam und zusätzliche Führungen angeboten wurden.

Das Team der Huber-Mühle hatte den großen Besucherandrang gut im Griff. Um das Fest abzurunden kümmerte sich die Bäckerei Rieger aus Elgersweier um die Bewirtung, es gab Kaffee und Kuchen, sowie kalte Getränke und Snacks. Im Hof wurde leckeres Eis von Don Peppino angeboten. Frisch gebackenes Brot gab es bei Herrn Günter Oberle zum Probieren, der seinen Holzbackofen vorstellte. Zudem bekamen die Besucher die Möglichkeit, sämtliche Müsli-Sorten der Huber-Mühle zu verkosten und erhielten Informationen rund um das Thema Getreide, Mehl und Müllerei.

Beim Pfingstausflug konnten an diesem Tag Jung und Alt den Weg vom Korn zum Mehl entdecken, sowie mehr über die Huber-Mühle erfahren.

Groß und Klein von Nah und Fern trafen an diesem Tag in der Huber-Mühle zusammen. Die Besucher, darunter auch viele langjährige Kunden, freuten sich über die Möglichkeit, genauer zu erfahren wo und wie das Huber-Mehl hergestellt wird. Das Interesse war riesig und der diesjährige Mühlentag der Huber-Mühle ein voller Erfolg.

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Allgemeine Informationen
Seit 1994 öffnen am Deutschen Mühlentag bundesweit mehr als 1.000 Mühlen für interessierte Besucher. Sie können Wind-, Wasser- und andere Mühlen besichtigen. Viele Veranstalter organisieren Mühlenfeste mit Mahl- und Backtag, Kinderprogramm und kulinarischen Angeboten. Organisator des Mühlentags ist die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung.
Der Deutschen Mühlentag wird zum Anlass genommen, die Geschichte und Funktion der Mühlen, die „ältesten Kraftmaschinen der Menschheit“ wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. In Zeiten, in denen immer weniger selbst gebacken wird, entfernen wir uns zunehmend vom Ursprungsprodukt Mehl und dem Wissen um dessen Herstellung. Dabei verzehrt jeder Deutsche im Durchschnitt 83 kg Backwaren aus Brotgetreidemahlerzeugnissen pro Jahr – 95 Prozent des vermahlenen Getreides stammt dabei aus Deutschland und mehr als drei Viertel der Mahlerzeugnisse werden in der Region ausgeliefert. Die heimischen Mühlen und die Prozesse zur Herstellung von Mehl sind vielen nicht bekannt.

Obwohl sich an ihrem Arbeitsprinzip seit Jahrhunderten nichts geändert hat, sind Mühlen heute hochmoderne Betriebe, die mit ihrer Technik dafür Sorge tragen, dass Mehl eines der sichersten und nach wie vor ein natürliches Grundnahrungsmittel ist. Als Verarbeiter von Weizen und Roggen stehen die Mühlen zwischen Landwirtschaft und Back- bzw. Lebensmittelwirtschaft und gewährleisten dabei Qualität und Sicherheit der Getreideprodukte.

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