Newsletter Februar 2021

Hallo, ihr Lieben!

Wir hoffen, es geht euch allen gut.

Sumsi und ich haben uns soooo auf Fasnacht gefreut
… aber leider ist dieses Jahr ja alles anders …..

Aber weil wir euch trotzdem ne Freude machen möchten gibt´s bei uns im Mühlenladen

am Rosenmontag für jeden Kunden etwas Leckeres ….
Lasst euch überraschen!

Und wir haben auch wieder unseren monatlichen

Probiererle-Tag

Es gibt was Neues in der Huber Mühle

Ab sofort und rechtzeitig zu Fasnacht gibt es eine Backmischung
mit der ihr unglaublich leckere und lockere
Berliner und Donuts einfach zuhause herstellen könnt.

Erhältlich in unserem Mühlenladen und im Webshop!

Hier noch ein paar interessante Informationen zu Berlinern

…also zu dem Gebäck ….
Bei uns in der Gegend heißen sie Berliner, anderswo Pfannkuchen, Krapfen, Puffel …. Auf jeden Fall handelt es sich um ein Siedegebäck, es schmeckt (leider) lecker und war früher ein saisonales Gebäck, das an Silvester und Fasnacht verzehrt wurde. Wenn auch ihr Lust habt richtig gute Berliner selbst zu backen, dann haben wir ab jetzt das Richtige für euch:
Eine Backmischung für Berliner und Donuts.

Woher kommen Berliner und seit wann gibt es sie?
Berliner wurden um 1756 erstmals unter dem Namen „Berliner Pfannkuchen“ hergestellt. Ein Berliner Zuckerbäcker sollte als Kanonier unter Friedrich dem Großen dienen, war jedoch untauglich und durfte als Feldbäcker im Regiment bleiben. Als Dankeschön kreierte er daraufhin „Kanonenkugeln“ aus Hefeteig, die über dem Feuer in Pfannen mit heißem Fett gebacken wurden.

Was ist wichtig bei der Herstellung von Berlinern?
Bei Berlinern handelt es sich um ein Siedegebäck d.h. es wird schwimmend in Fett ausgebacken und ist deshalb nicht gerade für Diäten geeignet 
Es handelt sich um einen leichten Hefeteig, der beim Ausbacken nur zu ca. 1/3 in das Fett getaucht ist. So entsteht der typische weiße Kragen.
Wichtig ist auch, dass während der ersten Backphase der Deckel der Fritteuse geschlossen wird, damit der Teig schön aufgeht.
Die Temperatur sollte ca. 170°C betragen. Wenn die Frittiertemperatur zu niedrig ist, so bildet sich nicht schnell genug eine Kruste und es dringt zu viel Fett in den Teig ein. Wenn die Temperatur zu hoch gewählt wird, so werden die Berliner braun, sind jedoch in der Mitte noch nicht gebacken.

…und wie war das bei Donuts?
Die Vorgänger der Donuts oder Doughnuts waren bereits im 17. Jahrhundert in den Niederlanden als in Fett ausgebackene Teigbällchen bekannt. Sogenannte Oliekoek oder Oliebollen (Ölkuchen oder Ölkugeln)
Niederländische Siedler brachten sie dann Anfang des 19. Jahrhunderts mit in die Region New Amsterdam – das heutige New York.
Die Teigkugeln wurden dort jedoch größer hergestellt, wodurch das Problem auftauchte, dass der äußere Teil gut gebacken, der Teig in der Mitte jedoch noch roh war.
Daraufhin wurde eine Nuss in die Mitte gesteckt woher der Name Dough (Teig) nut (Nuss) kam.
Um die Herkunft des Loches in der Mitte gibt es verschiedene Erzählungen:
Angeblich mochte der amerikanische Ingenieur John Blondel die Nussfüllung nicht besonders und so hat er eine Stanzmaschine erfunden, die ein Loch aus der Mitte des Teigs ausstanzt und so den Teig gleichmäßig ausbäckt.
Die zweite Geschichte hierzu besagt, dass eine Frau namens Elisabeth Gregory ihrem Sohn, der zur See fuhr, bei seiner Abfahrt immer Donuts mitgab. Da dieser ebenfalls kein Freund von Nüssen war pulte er diese immer heraus.

Rezepte des Monats

Berliner

Zutaten (für 5-6 Berliner):

200g Huber Mühle Backmischung für Berliner und Donuts
1 Ei
55g Wasser
14g Frischhefe oder 2 TL Trockenhefe

Außerdem:
Zucker zum Bestäuben
Puderzucker zum Bestäuben
Marmelade zum Füllen

Zubereitung

Alle Zutaten 10 min zu einem glatten Teig verarbeiten, dann abgedeckt an einem warmen Ort 45 min gehen lassen. Den Teig in 5 Teile abwiegen, ca. 2 cm dick auswellen, Kreise ausstechen und weitere 15 min gehen lassen. In der Zwischenzeit die Fritteuse auf 170°C erhitzen und die Teiglinge portionsweise im heißen Fett von beiden Seiten goldbraun backen (3 min bei geschlossenem Deckel, dann die umdrehen und 2 min bei offenem Deckel, dann nochmal 30 Sekunden die 1. Seite und zum Schluss 30 Sekunden die 2. Seite. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und noch heiß von beiden Seiten zuckern. Abkühlen lassen. Mit einem Spritzbeutel seitlich durch den hellen Rand etwas Marmelade in den Berliner füllen und erst zum Schluss mit Puderzucker bestäuben

Donuts

Zutaten (für 5-6 Donuts):

200g Huber Mühle Backmischung für Berliner und Donuts
1 Ei
50g Wasser
14g Frischhefe oder 2 TL Trockenhefe

Außerdem:
Schokoguss oder Zuckerguss (aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser)

Zubereitung

Zubereitung wie bei Berlinern, jedoch den Teig auswellen und Kreise ausstechen. Mit einer kleineren Kreisform einen inneren Kreisteig aus der Mitte ausstechen, so dass die typische Donutform entsteht.
Den Guss erst nach Erkalten auftragen.

Bauernregel des Monats:

Gibt´s an Lichtmess (02.02.) Sonnenschein,
wird´s ein später Frühling sein.

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