Newsletter Oktober 2020

Bei uns hat sich im September seeehr viel getan:

Neben einer Veranstaltung mit Herr Oberle, der uns gezeigt hat, welch leckere Pizza
und Flammkuchen man mit seinem Furnus Holzbackofen zaubern kann,

hatten wir am 18.09. auch wieder unseren monatlichen „Probiererle-Tag“,
an dem man kostenlos kleine „Versucherle“ zum Probieren bekam.

Außerdem wurde unser neues Backbuch UND unser Kinder-Back- und Kochbuch
fertig. Diese können in unserem Mühlenladen und im Webshop gekauft werden.

Und es gibt seit 01.09. neue Produkte bei uns im Mühlenladen als auch im Webshop:

Erntedankfest

Am 04.10. wird dieses Jahr das Erntedankfest gefeiert.

Bereits in der Antike wie z.B. in Griechenland oder Ägypten wurden Opfer- und Erntefeste gefeiert. Es war den Menschen bewusst, dass eine reiche Ernte, die sie über den Winter bringen würde, nicht selbstverständlich ist und wie viel harte Arbeit dafür tagtäglich auf dem Feld geleistet werden musste. Das änderte sich in der Zeit der Industrialisierung, seit es Obst und Gemüse aus anderen Ländern das ganze Jahr über zu kaufen gibt. Auch wir sollten nicht verschwenderisch mit den Lebensmitteln umgehen und wissen, dass Lebensmittel nicht in den Regalen der Supermärkte wachsen. So benötigt man z.B. 1 qm Ackerfläche auf der ca. 500 Weizenähren wachsen, die knapp 800g Weizen und ca. 600g Mehl ergeben ….

Herzlichen Glückwunsch

an die Gewinner/in unseres Sommergewinnspiels.

Und schon im November beginnt es ein neues Gewinnspiel.

Also fleißig den November-Newsletter lesen und erfahren,
wie man das nächste Überraschungspaket gewinnen kann ….

Unsere nächsten Veranstaltungen

Nach der Gluten-Unverträglichkeit, die wir im September-Newsletter erklärt haben geht es heute um:

Histaminintoleranz


Was ist Histamin?
Histamin wird vom Körper selbst hergestellt, jedoch wird er auch über die Nahrung aufgenommen.
Wenn zuviel Histamin vorhanden ist, baut ein Enzym (DAO) das überschüssige Histamin ab.

Welche Funktion hat Histamin im Körper?
Histamin ist u.a. ein Botenstoff im Gehirn, ist beteiligt an der Regelung des Schlaf-Wach-Rhythmus, dem Zellwachstum, der Erweiterung der Blutgefäße, bei Allergien ….

Wie kommt es zu einer Histaminintoleranz?
Bei einer Histaminintoleranz kann die erhöhte Histaminmenge nicht mehr abgebaut werden.

Wieso wird das überschüssige Histamin nicht abgebaut?
Dafür gibt es verschiedene Ursachen: z.B.:

  • es wird mehr Histamin mit der Nahrung aufgenommen als abgebaut werden kann
  • bei Darmerkrankungen kann vermehrt Histamin gebildet werden
  • es gibt Nahrungsmittel, die den Körper dazu veranlassen, mehr Histamin zu bilden
  • es ist nicht genug von dem Abbau-Enzym DAO vorhanden
  • es gibt Stoffe, die ebenfalls von DAO abgebaut werden. Wenn zu viel von diesen Stoffen vorhanden sind, so kann in der gleichen Zeit nicht genug Histamin abgebaut werden.

Welche Symptome gibt es bei einer Histaminintoleranz?
Histamin erweitert die Blutgefäße: Dadurch sinkt der Blutdruck und die Blutgefäße werden durchlässiger. Durch diese erhöhte Durchlässigkeit kann es zu Schwellungen (Ödemen), Quaddeln, Migräne … kommen Die Symptome ähneln meist einer Allergie, können aber sehr unterschiedlich sein: z.B. Juckreiz, Hautrötung, Übelkeit, Bauchschmerzen, Müdigkeit, heftige Reaktion auf Insektenstiche ….

Was darf ich essen?
Es müssen 3 Faktoren beachtet werden:

  1. Welche Nahrungsmittel enthalten viel Histamin? Vor allem gegorene und fermentierte Lebensmittel: z.B. Sauerkraut, Wein, lange gereifter Käse, Geräuchertes und Gepökeltes ….
  2. Welche Nahrungsmittel veranlassen den Körper, Histamin herzustellen? z.B. Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Tomaten, Alkohol…
  3. Was vermindert oder hemmt das Abbau-Enzym DAO? Z.B. Alkohol, versch. Medikamente, Bananen, Ananas, Walnüsse, Kakao … Genaue

Auflistungen und Tabellen sind im Internet zu finden.

Achtung! Bei Trockenhefe wird oft ein Emulgator zugesetzt, damit sich die Trockenhefe besser im Teig auflöst. Meist wird Citronensäureester oder Sorbitanmonostearat verwendet. Bei einer Histaminintoleranz muss darauf geachtet werden, dass keine Trockenhefe mit Citronensäureester verwendet wird.

Reagiert man auf Trockenhefe, so wäre die konventionelle Frischhefe eine Alternative.

Bio-Frischhefe wird mit Weizen, Weizenkeimen und Sonnenblumenöl hergestellt. Oft wird bei einer Histaminintoleranz auch das Gluten aus dem Weizen sowie Weizenkeime nicht vertragen. Auch Sonnenblumenöl kann im Körper entzündungsfördernd wirken.

Auch hier wäre der Rat, konventionelle Frischhefe zu verwenden.

Hier sparen Sie !!!!!

Passend zu unserem Rezept des Monats

Ihr bekommt es bei uns im Mühlenladen
oder hier im Webshop

Schoko-Biskuit

Unsere neue Backmischung: Schoko-Biskuit
Damit könnt ihr z.B. solche Kreationen zaubern

Ihr bekommt es bei uns im Mühlenladen oder hier im Webshop

 

Rezept des Monats

Rumänischer Maiskuchen

Zutaten
Für ein Blech (ca. 30×40 cm):

– 450g Maismehl
– 1 ½ P Backpulver (oder Weinsteinbackpulver)
– 150 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
– 2 P. Vanillezucker
– 350g Zucker
– 300 ml Milch
– 4 Eier

Zubereitung

Zucker, Vanillezucker und Eier einige Minuten schaumig schlagen. Öl zugeben und weiter mixen. Das Mehl und das Backpulver abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den Teig auf ein gut gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im Ofen bei 160°C Umluft 25-30 min backen (Stäbchenprobe machen)

Wer mag kann vor dem Backen auch noch klein geschnittene Äpfel darauf legen.

Bei Facebook und Instagram gibt´s dieses Jahr in der Woche vor Halloween jeden Tag
ein schaurig-leckeres Rezept wie z.B. ein Rührkuchen-Friedhof, Hexenfinger …

Die Rezepte liegen dann ab 19.10 auch in unserem Mühlenladen aus
und sind dann auch auf unserer Homepage abrufbar.

Bauernregel des Monats:

Warmer Oktober bringt fürwahr,
stets einen kalten Februar

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